Aktuelles

Die 58. Dabeler Dorffestspiele mit buntem Programm für jung und jung gebliebene auf dem Festplatz am Holzendorfer See am Roten Strumpf in Dabel

Diskothek, Livekonzert, Bauer Korl, Fischi der Tenor, Vorführung der Feuerwehr, Tanzeinlagen unseres Karneval Clubs, große Hüpfburg, Quadparcours, Wurfbude und natürlich zahlreiche Imbiss- und Getränkestände mit Softeis, Kaffee und Kuchen, Bratwurst, Schwein am Spieß, Leberkäse, Fischbrötchen und heimische Spezialitäten.

Freitag, 6. Juli

14.00 – 17.00 Uhr „Dabel singt“ - Volkslieder und Evergreens zum Mitsingen bei Kaffee und Kuchen

Die Grimmener Trebelsänger mit Volksliedern, alten und neuen Weisen und bekannten Evergreens, die Dabeler Gitarrengruppe stimmt mit ein.

20.00 – 2.00 Uhr Diskothek

Einlass ab 19.00 Uhr
Eintritt 6 Euro, nach 23 Uhr 7 Euro

Samstag, 7. Juli

ab 9.00 Uhr Fussballtunier um den Pokal des Bürgermeisters

10.00 -17.00 Familientag mit Livemusik, Spiel, Spaß und Unterhaltung (Eintritt frei)

Livemusik Country Buffet und Einlagen unserer Vereine,
gegen 14.00 Uhr. Bauer Korl verlässt seinen Hof und besucht unser Fest

20.00 – 02.00 Uhr Livekonzert der Oldie Company zu ihrem 30järigen Bühnenjubiläum

Einlass ab 19.00 Uhr
Eintritt 8 Euro, nach 23 Uhr 9 Euro

Sonntag, 08. Juli

10.00 – 13.00 Uhr Frühschoppen mit dem Banzkower Blasorchester

gegen 11.00 Uhr „Der Tenor“ Stefan Fischer aus Dabel mit seinem nicht ganz so ernsten Kulturprogramm

30 Jahre Oldie Companybanzkower blasorchesterBauer Korlfischer3countrybufett

Bitte etwas Geduld, an diesen Inhalten wird aktuell gearbeitet!

Zwischen Seen, Feldern und Wäldern liegt unsere Gemeinde Dabel im Naturpark Stenberger Seenland. Die Gemeinde umfasst die Orte Dabel, Holzendorf, Dabel-Woland und Turloff.
Zugehörig zum Landkreises Ludwigslust-Parchim ist die Gemeinde Dabel Bestandteil der Metropolregion Hamburg.
Gut ausgebaute Infrastruktur mit Grundschule, Kindergärten, Ärztehaus, Einkaufsmöglichkeiten und Einrichtungen für das betreute Wohnen sowie die gute Erreichbarkeit der norddeutschen Städte Schwerin, Wismar, Rostock und Hamburg machen unsere Gemeinde zu einem attraktiven Wohnort für jung und alt. Unsere Vereine wie der Sportverein, der Angelverein oder Karnevalclub sorgen zudem für ein reichhaltiges Angebot an Aktivitäten im Gemeindeleben.
In den zahlreichen Ferienunterkünften gibt es für jeden Geschmack das Richtige. Touristen bietet sich in unserer Gemeinde ein breites Feld zur Erholung oder für den Aktivurlaub.

Wir würden uns freuen, sie als Besucher oder vielleicht sogar als neuen Einwohner unserer Gemeinde begrüßen zu dürfen.

Notruf

Notruf Feurwehr und Rettungsdienst 112
Notruf Polizei 110
   
   
   

Hotlines

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„Die Mecklenburger haben eine hohe Affinität zu ihren Glocken“, stellt Claus Peter fest. Der Glockensachverständige aus Westfalen begutachtete viele Jahre lang die Dabeler Glocken. In seiner Arbeit ist er immer wieder erstaunt, welche Schätze die Mecklenburger Kirchen bergen. So einen Schatz fand er auch in Dabel. Der Pastor des Ortes, Hansherbert Lange hatte sich vorgenommen: "Weitere sollen hinzukommen!"


 

Ursprüngliches Geläut

Das ursprüngliche Geläut bis 2016: Zwei Eisenhartgußglocken und eine Bronzeglocke aus dem Mittelalter.Ursprüngliche Glocken stammen aus dem Mittelalter. Erstaunlicherweise seien die Glocken der Kirchen im Verhältnis zur Armut der Dörfer sehr groß. „Hier wurde nicht gespart“, erklärt der Glockensachverständige Claus Peter aus Westphalen als er zu Beginn des Projektes das ursprüngliche Geläut bewertete. In Dabel erklangen zwei Eisenhartgussglocken, um die Gläubigen zum Gottesdienst oder zu Konzerten einzuladen. Die Glocken verkünden ebenfalls Todesfälle. Ihr Klang begleitet die kirchlichen Amtshandlungen wie Trauungen und Beerdingungen. Im denkmalwerten Glockenstuhl hängen drei Glocken. Neben den beiden derzeit geläuteten Eisenhartgussglocken existiert noch die kleinere der ursprünglichen zwei Bronzeglocken der Kirche, entstanden um 14. Jahrhundert. Sie wiegt etwa 300 Kilogramm und ist völlig schmuck- und inschriftlos, was für Glocken aus diesem Zeitraum nicht ungewöhnlich ist. Die Glocke ist zu einem nicht bekannten Zeitpunkt zersprungen. Sie wurde mit einer Verklammerung repariert, der ausgearbeitete Riss ausgegossen. Glockensachverständiger Claus Peter: „Vielerorts haben sich die Reparaturen hervorragend bewährt und die Glocken befinden sich bis heute in voll betriebsfähigem Zustand. Hier jedoch ist die Oberfläche an einigen Stellen aufgeplatzt, so dass die darunter liegende Eisenklammer frei liegt und rosten kann.“ Gründe der Beschädigung könnten in unsachgemäßem Läuten liegen, vermutet Pastor Lange. Die Glocke wird geschont und soll nun wieder repariert werden. Da bei einer Schweißung zuvor der gesamte Reparaturbereich mit Eisenklammerung ausgeräumt werden muss, kann eine Änderung der Schlagtonhöhe eintreten. Die beiden Eisenhartgussglocken sollen durch Bronzeglocken ersetzt werden. „Eisenhartgussglocken rosten durch und halten nur eine begrenzte Zeit“ erklärt Lange. Darum sei es sinnvoll, diese gleich mit auszutauschen und ein stimmiges Geläut zu disponieren.

Astrid Lange lässt die Glocken erklingen. Hansherbert Lange begrüßt die Besucher zum Gottesdienst. Im Hintergrund befindet die Spendentruhe für die neuen Glocken.  Sein Wunsch ist die Erweiterung des Geläuts um weitere zwei kleine Glocken. Bei fünf Glocken könnte dann sogar unterschiedliches Geläut zu verschiedenen Anlässen erklingen. Glockensachverständiger Claus Peter bestätigt: „Mehrere Glocken sind in liturgischer Hinsicht reichhaltiger und differenzierbarer einsetzbar.“ Ein so großes Glockenspiel ist für eine Dorfkirche schon ungewöhnlich. „Allerdings passt es gut zu Dabel, da der Ort den Handglockenchor und ein kleines Geläut in der Orgel habe“, erklärt Pastor Lange. Gute Nachrichten hat er bereits vom Statiker erhalten. Seine Überprüfung hat ergeben, dass es keine Schäden gibt. Da nur noch zwei kleine Glocken mit 180 und 130 Kilo dazu kommen, rechnet Pastor Lange nicht mit großen statischen Problemen: „Der Kirchturm hat bis jetzt die drei gut getragen, darum bin ich sicher, dass sich die Pläne mit fünf Glocken umsetzen lassen.“ Er weiß auch, dass die Erweiterung weitere Maßnahmen mit sich bringen wird. Derzeit rechne der Statiker für die Variante in der die neuen Glocken über den Jetzigen platziert werden. So haben die Turmbläser weiterhin im Glockenturm Platz. Die können dann auch die Widmungen auf den neuen Glocken lesen. Auf jeder Glocke soll ein Bibelwort stehen, das von Schriftgestalter Prof. Werner Schneider aus Freudingen entworfen wird. „Eine Glocke ist ein Gesamtkunstwerk“, erklärt Claus Peter, der den Kontakt zum Schriftgestalter vermittelt hat. Dazu gehöre auch die Inschrift, welche in Größe, Schriftform und Erhabenheit zur Glocke passen muss. Die Widmungen sollen den Hauptmusikgruppen Dabels gelten. Seit einigen Jahren sammelt Hansherbert Lange für die Dabeler Glocken. Im Vorraum der Kirche weißt ein Schild auf den Spendeneinsatz hin. Wer etwas durch den Einwurfschlitz der großen Truhe gibt, hört zwei kleine Glöckchen klingeln. Pastor Hansherbert Lange: „Wann die alte Glocke repariert und die neuen Glocken gegossen werden können, hängt natürlich vom Geld ab.“ Darum wäre es gut, wenn die kleinen Spendenglöckchen möglichst oft erklingen.

 

Ein kleines Klingeln erinnert die Spender an den Zweck der Sammlung.Die Finanzierung des neuen Dabeler Geläuts erfolgt außschließlich durch Spenden.


 

Die Baumaßnahmen beginnen

Umfangreiche Sanierungen am Glockenturm beginnen.Die Schweriner Volkszeitung berichtete am 4. Juni 2015  (Text: Roland Güttler)

Seit einem Jahrzehnt wird daran gearbeitet; seit dieser Woche nun wird’s ernst. Die Parchimer Firma Rogmann, die sich auf Sakralbauten spezialisiert hat, rüstet in Dabel die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert ein. Später erfolgt das auch im Kircheninneren, damit Mauerwerk und Glockenstuhl verstärkt werden können. Denn bis Frühherbst soll die Glockenhochburg Dabel – überregional bekannt u.a. durch seinen Handglockenchor – um eine Attraktion reicher werden. „Dann gibt es fünf aufeinander abgestimmte Glocken als Geläut“, so Astrid Lange gegenüber SVZ im Auftrag der Kirchengemeinde Dabel.

Derzeit hängen im Gotteshaus drei Glocken, eine mittelalterliche; die freilich restaurierungsbedürftig ist und nur noch zu hohen kirchlichen Feiertagen geläutet wird, sowie zwei Eisenhartgussglocken. Deren Problem ist der Rost, inzwischen deutlich sichtbar. Und ehe die Glocken in der Dabeler Kirche womöglich ganz verstummen, wird gehandelt. Vor zehn Jahren erfasste und prüfte der Glockensachverständige Claus Peter aus Hamm im Auftrag der Landeskirche sämtliche Glocken in Mecklenburg. Peter entdeckte dabei, zur Freude der Kirchengemeinde, in Dabel die Mittelalter-Glocke – aber auch die genannten Probleme beim Dreier-Geläut. Seitdem arbeitete speziell Pastor Hansherbert Lange, der vergangenen Oktober aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt wurde, an dem (seinem) Glockenprojekt. Vor allem galt es die finanziellen Mittel dafür aufzutreiben, von privat, aber z. B. auch von der Stiftung „Kirchliches Bauen in Mecklenburg“. In den vergangenen zwei, drei Jahren wurde an der Thematik verstärkt gearbeitet, berichtet Astrid Lange, die ihren Mann tatkräftig unterstützt. Die Kirchengemeinde hat Pastor i. R. Lange ausdrücklich beauftragt, sich weiter um den Fortgang zu kümmern, damit er sein Lebenswerk vollendet.

Und Dabel ist dabei, seinen Ruf als Glockenhochburg zu untermauern, indem jetzt gar ein Fünfer-Geläut in den Glockenstuhl einziehen wird. Zum Vergleich: Die große Stadtkirche von Sternberg hat nur zwei Glocken. „Der tiefe Ton fehlt komplett“, so Pastorin Katrin Teuber. In Karlsruhe werden vier neue Glocken gegossen. Zurück nach Dabel. Deren historische Glocke soll in Nördlingen/Bayern restauriert werden. Anschließend geht das gute Stück nach Karlsruhe zur Glockengießerei Bachert. Hier werden die vier für Dabel bestimmten neuen Glocken aus Bronze gegossen; die, ausgehend von der historischen, dort aufeinander abgestimmt werden. „Bronzeglocken halten Jahrhunderte und klingen auch viel schöner“, so Hansherbert Lange. Jede Glocke erhält zudem eine spezielle Dabeler Verzierung etwa für die Musikgruppe, den Kirchen-, Posaunen- und Handglockenchor plus einem Bibelspruch. „Der für den Kirchenchor lautet: ,Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder‘“, verrät Astrid Lange.
Auch sonst begegnet einem das Glocken-Thema im 1500-Einwohner-Ort allenthalben. Unweit des Kircheneingangs steht die Bronzeskulptur „Glockenspielerin“, geschaffen vom ortsansässigen Künstler Eckhardt Erbguth. Das wunderschöne Kircheninnere beherbergt seit 1995 eine so genannte Glockenorgel. Mit zwei speziellen Registern – Carillon und Zimbelstern –, die sich Hansherbert Lange zusammen mit dem Plauer Orgelbaumeister Wolfgang Nußbücker ausdachte. Zieht die Organistin z. B. das Carillon-Register zum Glockenspiel, zieht der von Nußbücker integrierte Küster im Carillon mit seinen 13 eingebauten Glocken symbolisch am Strick.


 

Glocken werden ausgebaut

Mit einer Seilwinde werden die Glocken durch Turmluken heruntergebracht. Ohne Zwischenfälle fädelte Glockenmonteur Udo Griwahn am 10. Juni 2015 die drei Glocken der Dabeler Kirche durch die dafür vorgesehenen Bodenluken von der Turmspitze auf den Flurboden. Unter den Augen von viel Publikum wurden die beiden Eisenhartgussglocken aus der Kirche geholt und erst einmal provisorisch auf Paletten abgestellt. Neben dem Weg zum Kircheneingang und zwischen den Gräbern der ehemaligen Küster werden sie letztendlich auf Beton-Fundamenten aufgebaut werden. Die Tochter von Küster Hermann Maltzahn, Renate Lohrmann (rechts am Bildrand), erinnert sich noch, wie ihr Vater die Glocken läutete und ließ es sich nicht nehmen, bei der Demontage dabei zu sein und viele Erinnerungsfotos zu machen. Die dritte Glocke aus dem Mittelalter wird nun saniert. Udo Griwahn ist das Publikum bei seiner Arbeit bereits gewöhnt. Es sei für die Gemeinde ein einmaliges Ereignis, und deshalb seien immer viele Interessierte da. Er freute sich, dass alles gut klappte. Manchmal scheitere die reibungslose Demontage an Kleinigkeiten. Einmal sei beispielsweise der Strom vom Energieunternehmen abgestellt worden, sodass die elektronische Winde nicht funktionierte, erinnerte er sich. In Dabel, spielte aber nicht nur der Strom, sondern auch das Wetter mit.

Udo Griwahn "fädelt" die Glocke durch die TurmlukeDas Gewicht der mittelalterlichen GlockeJoachim Hecht hilft mit Technik und holt die Glocken aus der KircheViele Besucher hielten das Ereignis festDie Kita-Kinder testen den Klang der ausgebauten Glocken


 

Neuer Platz für alte Glocken

Die alten Eisengussglocken des Geläuts haben nun ihren Dienst getan und bekamen einen Platz nahe der Kirche.

Die kreisrunden Betonfundamente werden vorbereitet04Die Glocken werden auf die vorbereiteten Betonsockel gestelltDurch die dicken Eisenstäbe werden die Glocken auf ihrer Position fixiert0608


 

Erneuerung des Dachstuhls

 


 

Dachdeckerarbeiten

 


 

Maurerarbeiten

 


 

Bekrönung

Nach Abschluss der Arbeiten der verschiedenen Gewerke wurde die Dabeler Kirche neu bekront.

 


 

Guss der neuen Glocken in Karlsruhe

 


 

Transport nach Dabel

 


 

Festlicher Glockenumzug

 


 

Glockenweihe

 

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