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Glocken werden ausgebaut

Mit einer Seilwinde werden die Glocken durch Turmluken heruntergebracht. Ohne Zwischenfälle fädelte Glockenmonteur Udo Griwahn am 10. Juni 2015 die drei Glocken der Dabeler Kirche durch die dafür vorgesehenen Bodenluken von der Turmspitze auf den Flurboden. Unter den Augen von viel Publikum wurden die beiden Eisenhartgussglocken aus der Kirche geholt und erst einmal provisorisch auf Paletten abgestellt. Neben dem Weg zum Kircheneingang und zwischen den Gräbern der ehemaligen Küster werden sie letztendlich auf Beton-Fundamenten aufgebaut werden. Die Tochter von Küster Hermann Maltzahn, Renate Lohrmann (rechts am Bildrand), erinnert sich noch, wie ihr Vater die Glocken läutete und ließ es sich nicht nehmen, bei der Demontage dabei zu sein und viele Erinnerungsfotos zu machen. Die dritte Glocke aus dem Mittelalter wird nun saniert. Udo Griwahn ist das Publikum bei seiner Arbeit bereits gewöhnt. Es sei für die Gemeinde ein einmaliges Ereignis, und deshalb seien immer viele Interessierte da. Er freute sich, dass alles gut klappte. Manchmal scheitere die reibungslose Demontage an Kleinigkeiten. Einmal sei beispielsweise der Strom vom Energieunternehmen abgestellt worden, sodass die elektronische Winde nicht funktionierte, erinnerte er sich. In Dabel, spielte aber nicht nur der Strom, sondern auch das Wetter mit.

Udo Griwahn "fädelt" die Glocke durch die TurmlukeDas Gewicht der mittelalterlichen GlockeJoachim Hecht hilft mit Technik und holt die Glocken aus der KircheViele Besucher hielten das Ereignis festDie Kita-Kinder testen den Klang der ausgebauten Glocken

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